Zielarten

ZIELARTEN

BERGTAPIR

Tapirus pinchaque

Verbreitung:

Kolumbien, Ecuador, Peru (Andenregion)

Lebensraum:

Gemässigte Zonen der Anden: Berg- und Nebenlwälder bis zu Busch- und Baumfreien Steppenlandschaften («Páramo» und «Chaparral»). Bewohnt i.d.R. Regionen zwischen 2000 und 4500 m.ü.M., kommt aber gelegentlich auch in tieferen Lagen bis 1400 m.ü.M. vor.

Lebensweise:

Nachtaktive Einzelgänger; Pflanzenfresser; Reviergrösse: 2.5-3.5 km2 bei Männchen und ≤8 km2 für Weibchen. Besonderheiten: Bei seinen Wanderungen legt der Bergtapir Pfade und Korridore durch die dichte Vegetation an, die auch von anderen Tieren genutzt werden. Das verleiht ihm eine wichtige Rolle in der Neotropis.

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Wilderei (v.a. Landwirte)

 

Foto: Gustavo Pisso

Rote Liste Status:

Ecuador

 

Global

© Diego Lizcano,
einige Rechte vorbehalten (CC-BY)
© desertnaturalist
einige Rechte vorbehalten (CC-BY)
© Mateo Garcia Mejía
einige Rechte vorbehalten (CC-BY-NC)

BRILLENBÄR

Tremarctos ornatus

Verbreitung:

Nordwest-Südamerika (Andenregion)

Lebensraum:

Recht generalistisch; Bevorzugt immerfeuchte Nebelwälder, bewohnt aber auch andere immerfeuchte Gebirgs- und Tieflandregenwälder, sai-sonale Bergwälder, Grasland, Buschland und sogar wüstenartige Step-penlandschaften; 200 bis 4800 m.ü.M.

Lebensweise:

Tagaktiv und relativ Einzelgängerisch; Überwiegend vegetarischer Omni-vor; Verteidigt kein Revier gegen Artgenossen; Vergleichsweise kleiner Aktionsradius von durchschnittlich rund 600 m Bewegungsradius; Wan-dert in saisonalen Lebensräumen (Regen- und Trockenzeit) mit dem Nahrungsangebot.

Besonderheit:

Einzige Bärenart in Südamerika und letzte noch lebende Art der Kurz-schnauzenbären.

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Wilderei (Viehbesitzer, Landwirte, Jäger)

 

Foto: Zoo Zürich GmbH, Enzo Franchini

Wir danken dem Zoo Zürich sehr herzlich für die Bereitstellung dieser tollen Bilder

© Michael Andersen,
einige Rechte vorbehalten
(CC-BY-NC-ND)
© Zoo Zürich GmbH,
Peter Bolliger
Wir danken herzlich für das Bild!
© Josh Vandermeulen
einige Rechte vorbehalten
(CC-BY-NC-ND)

Rote Liste Status:

Ecuador

 

Global

BERGNASENBÄR

Nasuella olivacea

Verbreitung:

Kolumbien, Ecuador, Peru (Andenregion)

Lebensraum:

Bevorzugt Nebelwäldern, bewohnt aber auch unterschiedliche andere (sub-) tropische Gebirgswälder und Grasslandschaften; 1’300 bis 4’200 m.ü.M.

Lebensweise:

Tagaktiv; Männchen einzelgängerisch, Weibchen leben in Gruppen mit Jungtieren; Männchen verteidigen ihr Revier; Leben in Bäumen und am Boden; Ernährung: primär Insekten und andere Gliederfüsser, sowie kleine Wirbeltiere, Früchte und andere Pflanzenteile.

Besonderheit:

Der Bergnasenbär ist kein Nasenbär im eigentlichen Sinn (Gattung «Nasua»); Sie sind zwar eng verwandt und gehören zusammen in die Fa-milie der Kleinbären, der Bergnasenbär bildet zusammen mit seiner Schwesterart, dem Östlichen Bergansenbär (N. meridensis) die Gattung Nasuella.

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Jagd (-fallen) / Wilderei

Foto: David Weaver

Rote Liste Status:

Ecuador

 

Global

© Carlos Sanchez,
einige Rechte vorbehalten
(CC-BY-NC)
© Bitty A. Roy
einige Rechte vorbehalten
(CC-BY-NC)
© ntitelbaum
einige Rechte vorbehalten (CC-BY)

BERGTAPIR

Tapirus pinchaque

Verbreitung:

Kolumbien, Ecuador, Peru (Andenregion)

Lebensraum:

Gemässigte Zonen der Anden: Berg- und Nebenlwälder bis zu Busch- und Baumfreien Steppenlandschaften («Páramo» und «Chaparral»). Bewohnt i.d.R. Regionen zwischen 2000 und 4500 m.ü.M., kommt aber gelegentlich auch in tieferen Lagen bis 1400 m.ü.M. vor.

Lebensweise:

Nachtaktive Einzelgänger; Pflanzenfresser; Reviergrösse: 2.5-3.5 km2 bei Männchen und ≤8 km2 für Weibchen. Besonderheiten: Bei seinen Wanderungen legt der Bergtapir Pfade und Korridore durch die dichte Vegetation an, die auch von anderen Tieren genutzt werden. Das verleiht ihm eine wichtige Rolle in der Neotropis.

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Wilderei (v.a. Landwirte)

Rote Liste Ecuador

Rote Liste Global

Foto: Zoo Zürich GmbH, Enzo Franchini

BRILLEN-BÄR

Tremarctos ornatus

Verbreitung:

Nordwest-Südamerika (Andenregion)

Lebensraum:

Recht generalistisch; Bevorzugt immerfeuchte Nebelwälder, bewohnt aber auch andere immerfeuchte Gebirgs- und Tieflandregenwälder, sai-sonale Bergwälder, Grasland, Buschland und sogar wüstenartige Step-penlandschaften; 200 bis 4800 m.ü.M.

Lebensweise:

Tagaktiv und relativ Einzelgängerisch; Überwiegend vegetarischer Omni-vor; Verteidigt kein Revier gegen Artgenossen; Vergleichsweise kleiner Aktionsradius von durchschnittlich rund 600 m Bewegungsradius; Wan-dert in saisonalen Lebensräumen (Regen- und Trockenzeit) mit dem Nahrungsangebot.

Besonderheit:

Einzige Bärenart in Südamerika und letzte noch lebende Art der Kurz-schnauzenbären.

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Wilderei (Viehbesitzer, Landwirte, Jäger)

Rote Liste Ecuador

Rote Liste Global

Foto: (c) David Weaver – einige Rechte vorbehalten (CC BY-NC)

BERG-NASENBÄR

Nasuella olivacea

Verbreitung:

Kolumbien, Ecuador, Peru (Andenregion)

Lebensraum:

Bevorzugt Nebelwäldern, bewohnt aber auch unterschiedliche andere (sub-) tropische Gebirgswälder und Grasslandschaften; 1’300 bis 4’200 m.ü.M.

Lebensweise:

Tagaktiv; Männchen einzelgängerisch, Weibchen leben in Gruppen mit Jungtieren; Männchen verteidigen ihr Revier; Leben in Bäumen und am Boden; Ernährung: primär Insekten und andere Gliederfüsser, sowie kleine Wirbeltiere, Früchte und andere Pflanzenteile.

Besonderheit:

Der Bergnasenbär ist kein Nasenbär im eigentlichen Sinn (Gattung «Nasua»); Sie sind zwar eng verwandt und gehören zusammen in die Fa-milie der Kleinbären, der Bergnasenbär bildet zusammen mit seiner Schwesterart, dem Östlichen Bergansenbär (N. meridensis) die Gattung Nasuella.
 

Bedrohung:

1. Habitatverlust und -fragmentierung
2. Jagd (-fallen) / Wilderei

Rote Liste Ecuador

Rote Liste Global